Begeht der Leipziger OBM Wortbruch?

OBM Burkhard Jung (SPD) auf dem Absprung: Der 60-Jährige strebt an die Spitze des Ostdeutschen Sparkassenverbandes. Den Posten im Rathaus müsste er dann vorzeitig räumen.

Dazu nimmt der AfD-Kreisvorsitzende, stellvertretende sächsische AfD-Landeschef und Bundestagsabgeordnete, Siegbert Droese, wie folgt Stellung:

"Der Abgang von Burghard Jung wäre eine gute Chance, endlich mit dem SPD-Filz der letzten 28 Jahre in Leipzig Schluss zu machen.
Ich erinnere daran, dass Herr Jung erst kürzlich öffentlich bekanntgab, im Jahr 2020 noch einmal als Oberbürgermeister antreten zu wollen. Dabei legte er sich fest, eine Amtsperiode von weiteren sieben Jahren anstreben zu wollen. Die nun bekannt gewordene Nominierung zum Präsidenten des Ostdeutschen Sparkassenverbandes macht deutlich, dass diese Aussage des Leipziger OBM offensichtlich nicht einmal 7 Wochen Bestand hat.

Sollte Herr Jung nun seinen hochdotierten Sparkassen-Job annehmen, so stünde er in bester SPD-Tradition mit seinem Vorgänger Wolfgang Tiefensee. Bekanntlich hatte seinerzeit Tiefensee nur wenige Monate nach seiner Wiederwahl den Leipziger OBM-Chefsessel verlassen und ging nach Berlin. Seinerzeit ein eindeutiger Wortbruch gegenüber dem Wähler!

Unabhängig von Jungs Entscheidung wird die AfD zur kommenden OBM-Wahl einen geeigneten und ´echten´ Leipziger ins Rennen schicken, der die Geschicke der Stadt besser lenken wird. Viele Zeichen aus der Bürgerschaft sprechen aktuell dafür, dass die Wähler unseren Kandidaten bestens unterstützen werden."

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