Besser spät als nie – Waffenverbotszone in Leipzig

Laut Presseberichten plant die Landesregierung die Einrichtung der ersten sächsischen Waffenverbotszone in der Leipziger Eisenbahnstraße zum 5. November.

Dazu äußert sich Siegbert Droese:

„Es ist begrüßenswert, dass die Etablierten besser spät als nie anfangen, den Fakten ins Auge zu sehen und die Eisenbahnstraße als eine Gegend mit einem erheblichen Kriminalitätsaufkommen sowie als Symptom ihres eigenen politischen Versagens wahrzunehmen. Das Ausrufen einer Waffenverbotszone, wie schon vor einem Jahr angekündigt, wird jedoch nicht reichen: Der Freistaat Sachsen muss die örtlichen Polizeikräfte auf Dauer besser ausstatten, um den Vollzug der neuen Regelung zu gewährleisten. Ansonsten verkommt dieser erste richtige Schritt schnell zu dem, was Innenminister Wöller und Oberbürgermeister Jung am 5. November mit der Enthüllung der neuen Schilder schon planen: einem reinen Symbolakt ohne Wirkung für die Bürger vor Ort.“

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