Buchstadt statt SED-Nostalgie! Paul-Gruner-Straße in Ernst-Jünger-Straße umbenennen!

Am kommenden Freitag wird sich der Geburtstag des Schriftstellers Ernst Jünger zum 124. Mal jähren. Für die örtliche Junge Alternative Anlass genug, eine Auseinandersetzung mit der Leipziger Studentenzeit Jüngers zu suchen und auch vor dem Hintergrund der am vergangenen Wochenende veranstalteten Buchmesse eine Ernst-Jünger-Straße in Leipzig zu fordern.

Hierzu äußert sich der Leipziger JA-Vorsitzende und AfD-Stadtratskandidat (Wahlkreis 0, Listenplatz 2) Julian Wälder wie folgt:

„Ich bin der festen Überzeugung, die Buchstadt Leipzig verschmäht zu Unrecht einen großen Schriftsteller, dessen weltberühmtes Werken und Wirken auch hier in Leipzig stattfand und nicht grundlos mit dem Bundesverdienstkreuz sowie dem Goethe-Preis geehrt wurde.
Dass mit der Paul-Gruner-Straße eine der ehemaligen Adressen Jüngers seit DDR-Zeiten nach einem Dresdner KPD- und SED-Funktionär benannt ist, gibt dem Ganzen leider noch einen typisch Leipziger Beigeschmack. Es ist ein erinnerungspolitischer Skandal, dass Leipzig noch immer an diesem Straßennamen festhält, während sich Gruners Wirkungsstätte Dresden solcher SED-Nostalgie bereits kurz nach der Wende verschloss.
Für uns als Junge Alternative wäre eine Umbenennung der Paul Gruner- in Ernst-Jünger-Straße nur folgerichtig für die Buch- und Wendestadt Leipzig!“

Pressekontakt:

Julian Wälder
Kreisvorsitzender
Junge Alternative Leipzig

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