Freiheitsdenkmal - Kommentar von Jörg Kühne

Da ist wohl der nächste Versuch für ein Denkmal zur Erinnerung an den Aufbruch 1989 in die Freiheit und in die Einheit des Landes in Leipzig mit dem Aufruf der Stiftung Friedliche Revolution für ein "Freiheitsdenkmal" wieder am Scheitern.

Gunter Weißgerber hat Recht: das Freiheitsdenkmal steht bereits am Nikolaikirchhof. Neben zahlreichen anderen Gedenkorten rund um den Ring im Innenstadtbereich unserer Stadt die an den Aufbruch in die Freiheit und an die Überwindung des kommunistischen SED- Unrechtsregimes 1989 erinnern.

Bereits im Begleitgremium zum Leipziger Einheits- und Freiheitsdenkmal wurden die Vertreter der Stiftung Friedliche Revolution um Herrn Kölsch von Gremiumsmitgliedern darauf hingewiesen, dass es nicht allein um die Errichtung eines Freiheitsdenkmals gehen kann. Denn der Aufbruch der Menschen in die Freiheit 1989 beinhaltete die Forderung auf den Straßen die baldige Einheit des Deutschen Vaterlandes herbeizuführen.

Da lässt die Geschichte der Herbstwochen und Monate von 1989 für Missverständnisse wenig bis keinen Raum!

Mehr Gehör für Einwände von Menschen die vor 30 Jahren dabei waren, also der Leute die damals für mehr Bürgerrechte, für mehr Freiheitsrechte und für die schnelle Einheit unseres Landes in Freiheit eintraten sind ratsam. Etwas mehr Zurückhaltung für die Leute die damals im Westen unseres Landes vom Fernseher aus die friedliche Umwälzung in Mitteldeutschland verfolgten und heute ganz genau (oder auch nicht) wissen wie ein Denkmal heißen und aussehen soll, was künftigen Generationen an die friedlichen Ereignisse 1989 und 1990 hier in Leipzig erzählen soll.

Jörg Kühne

Mitglied des Begleitgremium Leipziger Einheits- und Freiheitsdenkmal für die AfD Stadtratsfraktion Leipzig

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