Leipzig nach der OBM Wahl - Erschießen, Enteignen, Arbeitslager?

Am Ende fehlten etwas mehr als 3500 Stimmen um Leipzig von der Regentschaft des SPD Oberbürgermeister Burkhard Jungs zu erlösen. Antifaschläger, ehemalige SED Parteisekretäre und Stasiinformanten der Linkspartei brachten den schwer angeschlagenen Amtsinhaber gerade so über die Ziellinie.

Der knappe Wahlausgang sollte nicht täuschen. Im Stadtrat regiert Linksgrün mit einer auskömmlichen absoluten Mehrheit von 43 Mandaten. Als der Wahlsieg feststand spielten sich im Rathaus verstörende Szenen ab. Politiker von Linken und SPD lagen sich in den Armen, die Leipziger Jusos Niklas H. und Julius R. (letzterer bekennend linksextrem) grölten durch die Wandelhalle . Irena Rudolph-Kokot (SPD) nippte glückselig am Sekt.

Als Burkhard Jungs Linksallianz die Korken knallen ließ war im hessischen Kassel ein sogenannter Strategiekongress der Linkspartei grade beendet worden. Die SED Nachfolger debattierten dort über ihre Pläne für „gesellschaftliche Veränderungen“, was eine Sandra zu der Aussage verleiten lies:

„Die Energiewende sei auch nötig nach ner Revolution. Und auch wenn wir das ein Prozent der Reichen erschossen haben, ist es immer noch so das wir heizen wollen, wir wollen uns fortbewegen“

Der anwesende Linkenchef Bernd Riexinger erwiderte „Wir erschießen Sie nicht, wir setzen Sie für nützliche Arbeit ein“. Ob das freiwillig oder in Arbeitslagern und Gulags wie zu Zeiten Stalins erfolgen soll, wurde nicht erörtert. Bodo Ramelow war ebenfalls Gast der Strategietagung. Seine Anhängerschaft versetzte in den letzten Wochen halb Deutschland in Angst und Schrecken. Aus Frust über die Abwahl am 05.02. und aufgeputscht von seinen Exministern zogen Kriminelle Antifanten vor FDP Büros und bedrohten den neuen Regierungschef Kemmerich und dessen Familie massiv.

Zurück nach Leipzig. Dort lädt Leipzigs SPD unweit der Eisenbahnstraße zu einer Veranstaltung. Die Verhinderung von Messerstechereien nebst Erhöhung der öffentlichen Sicherheit im Viertel sind übrigens nicht das Thema. Die linksgewendeten Sozis bringen es dafür direkt auf den Punkt: „Neue Instrumente in der Wohnungspolitik - Was kommt nach Mietendeckel und Enteignungen“? Mit diesen Rezepten aus Zeiten Erich Honeckers will man offenbar die Linkspartei noch linksaussen überholen und scheint offenbar den Geschmack der Anhänger getroffen zu haben. Zur Stunde haben sich schon siebzig Leute angemeldet oder ihr Interesse bekundet. Warum die Sozis schnell leere Wohnungen brauchen, kann man gut auf Twitter verfolgen, wenn man #wirhabenplatz aufruft. Unter diesem Hashtag rufen linke Kreise dazu auf, die abgeriegelte griechische Grenze zu öffnen und den dort randalierenden Migrantenmob direkt nach Deutschland zu bringen. „Seebrücke“ titelt: „An der Grenze wurden Menschenrechte außer Kraft gesetzt, nun müssen wir handeln“.

Fazit: Um Leipzig unter rot-rot-grün kann einem Angst und Bange werden.

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