Marius Beyer: Rede zur Einstellung von Planungsmitteln für den weiteren Ausbau des Gymnasium Engelsdorf

Sehr geehrter Oberbürgermeister,
sehr geehrte Beigeordnete,
sehr geehrte Stadträte und Ortsvorsteher,
sehr geehrte Gäste,

das Gymnasium Engelsdorf stellt seit seiner Eröffnung im Jahre 1906 einen bildungspolitischen Fixpunkt für den Leipziger Osten, insbesondere für die vier ehemals selbständigen Gemeinden (Engelsdorf, Mölkau, Holzhausen und Liebertwolkwitz), dar.

Steigende Schülerzahlen belegen die Attraktivität des Engelsdorfer Gymnasiums. So wurden während den letzten Einschulungen jeweils vier 5. Klassen gebildet! Dieser Vorgang wird sich höchstwahrscheinlich, bis zum Erreichen einer kompletten 3 ½ Zügigkeit, wiederholen.
Die positive Entwicklung der Anmeldezahlen stellt das Gymnasium samt Schulleitung trotzdem vor ein nicht unbeachtliches Kapazitätsproblem, welches nur durch Schaffung weiterer Unterrichtsräume gelöst werden kann.

Zur Information: Ein Teil der vier im Antrag angesprochenen Räumlichkeiten war bereits vorhanden! Zu Gunsten einer neuen Mensa (welche im übrigen auch an ihre Belastungsgrenze stößt) mussten diese Unterrichtsräume aber weichen.

Es ist das Mindeste, dass diese ursprünglich vorhandenen Unterrichtsräume ersetzt und in der Außenstelle des Engelsdorfer Gymnasiums realisiert werden!

Der Verwaltungsstandpunkt sieht die Beantragung von Planungsmitteln für den Ausbau vor, dies begrüßt meine Fraktion sehr! Dennoch ist anzumerken, dass dem Stadtplanungsamt diese Problematik schon lange bekannt war und Schulleitung und Ortschaftsrat immer wieder darauf hingewiesen haben. Trotzdem wird erst jetzt gehandelt – dies bringt unnötigen zeitlichen Verzug!

Vielen Dank!

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