Mazedonier lassen sich weder kaufen noch erpressen!

Gestern haben sich nur 34% der wahlberechtigten Mazedonier an der Volksabstimmung zur Namensänderung in "Nord-Mazedonien" teilgenommen. Von diesen 34% haben 91,3% mit "ja" gestimmt. Da es ein Quorum von 50% gab, ist die Abstimmung nicht gültig. Erweiterungskommissar Johannes Hahn sieht dennoch ein klares Votum pro Nato und EU.

Dazu meint der AfD-Bundestagsabgeordnete im EU-Ausschuss und Berichterstatter für den Balkan, Siegbert Droese:

"Die Abstimmung in Mazedonien ist eine riesige Schlappe für die EU und insbesondere für die Hohe Vertreterin Mogherini. Sie zeigt deutlich, dass die vielbeschworene EU-Euphorie auf dem Westbalkan überhaupt nicht vorhanden ist! Es sollte den Brüsseler Eurokraten zu denken geben, dass selbst ein armes Land wie Mazedonien nicht den Versprechungen der EU erliegt. Der Wille der Menschen zur Freiheit und Unabhängigkeit ist größer als etwaige wirtschaftliche Vorteile. Das Ergebnis ist auch eine klare Absage an eine NATO-Mitgliedschaft. Dabei sind die Mazedonier weder sogenannte Putin-Versteher oder von Moskau ferngesteuert.

Ich respektiere die demokratische Entscheidung der Mazedonier mit Hochachtung. Wir erwarten, dass die EU das Gleiche tut und nicht andere Maßstäbe anlegt wie bei der EU-Abstimmung in Ungarn bzgl. des Quorums.
Ich gratuliere den Mazedoniern zu ihrer souveränen Entscheidung!"

Pressekontakt:

Christian Kriegel
Pressesprecher

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