Merbitz-Kandidatur versetzt Leipzig in Wallung

Bernd Merbitz will nach dem Ende seiner Dienstzeit als Leipziger Polizeichef - Ende Januar 2019 - in die Politik wechseln und für die CDU zur Landtagswahl 2019 als Kandidat ins Rennen gehen. Das gab er am Dienstag der Leipziger Volkszeitung exklusiv bekannt.

Dazu nimmt der AfD-Kreisvorsitzende, stellvertretende sächsische Landeschef und Bundestagsabgeordnete Siegbert Droese wie folgt Stellung:

"Leipziger Polizeichef Merbitz versetzt mit seiner Ankündigung vermutlich nicht nur seine CDU in Wallung, sondern garantiert auch die Leipziger Bürgerschaft. Wenn der oberste Ordnungshüter Leipzigs sagt: ´Ich stehe bereit und möchte politisch gern was für meine Stadt tun´, dann stellt sich die Frage, warum er das bis jetzt nicht schon längst gemacht hat? Gelegenheiten dazu hatte Herr Merbitz jedenfalls in der Vergangenheit reichlich!

Leipzig ist in seiner bisherigen Amtszeit zur unsichersten Stadt Sachsens und zu einer der gefährlichsten Städte Deutschlands geworden. Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht in der Eisenbahnstraße oder in der Zweinaundorfer Straße Gewalttäter mit Messern ihre Mitmenschen bedrohen. Frauen können schon lange nicht mehr unbedacht im Rosental joggen, denn der mutmaßliche Täter befindet sich immer noch auf freiem Fuß.

Leipzig hat sich in den letzten Jahren zu einer der Drogenhochburgen Deutschlands entwickelt. Darüber hinaus vergeht kaum eine Woche, in welcher in Leipzig kein Auto brennt und der Vandalismus um sich greift. Und nicht zuletzt haben Linksextremisten einen ganzen Stadtteil als ´No-Go-Area´ schon längst in Haftung genommen.

Die AfD Leipzig rät deshalb Herrn Merbitz für seine noch verbleibende Amtszeit als Polizeipräsident: Tun Sie erstmal etwas dafür, dass Leipzig sicherer wird, bevor Sie nach einem Landtagsmandat greifen!"

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