Merkels Zeit als selbsternannte EU-Kanzlerin ist abgelaufen!

In einem zweiseitigen Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ vom 3.6.2018 äußert sich die Kanzlerin zu „ihren Plänen zur Reform Europas“. Sie spricht dabei von disruptiven Innovationen, Krediten über 30 Jahren, künstlicher Intelligenz, mehrfach von der großen „Solidargemeinschaft EU“, von flexiblen Systemen und einem europäischem BAMF. Ihr Credo ist: „Lieber ein paar Wochen länger nach Lösungen suchen“.

Dazu meint der AfD-Bundestagsabgeordnete und Mitglied im Europaausschuss Siegbert Droese:

„Wie immer ist bei Frau Merkel alles vage, zaudernd und abwartend. In Bezug auf den neuen Finanzrahmen der EU 2021-27 beklagt Merkel, dass keine Erasmus-Stipendien ausgezahlt werden können, falls der EU-Haushalt nicht beschlossen wird. Hat die Kanzlerin keine anderen Sorgen?

Frau Merkel ist offenbar in der Defensive, sie will oder muss anderen antworten, ihr antwortet scheinbar niemand mehr in der EU. Ihre Zeit als selbsternannte EU-Kanzlerin ist abgelaufen.

Besonders bemerkenswert ist ihre Idee eines gesamteuropäischen BAMF. Will da jemand von der eigenen nationalen Verantwortung ablenken?

Europa wartet nicht mehr auf Merkels Antworten. Wir brauchen keine unkonkreten ´intelligenten Ansätze´ oder ´transnationale Spitzenkandidaten´ für 2019, sondern praktische und sofortige Lösungen der existenziellen Probleme in Europa!“

Pressekontakt:

Christian Kriegel
Pressesprecher

Diese Seite verwendet Cookies. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung