Mitteldeutsche Gebirge: “Tourismusflaute“ im Sommer!

Die aktuelle Wetterlage beschert den mitteldeutschen Gebirgen (Zittauer Gebirge, Erzgebirge, Vogtland, Thüringer Wald und Harz) einen willkommenen Auftakt zur Wintersportsaison. Mit Schneehöhen von über einem Meter sind die Loipen, aber auch die Umgebung, bestens präpariert – und das in Zeiten des “Klimawandels“ (Vorsicht, Ironie!).

Der Leipziger Bundestagsabgeordnete – CHristoph Neumann (Obmann im Tourismusausschuss) – bekräftigt die Wichtigkeit des Wintertourismus in den mitteldeutschen Gebirgen, sieht aber, mit Blick zu unseren südlichen Nachbarn, Nachholbedarf:

„Für die Regionen “Zittauer Gebirge, Erzgebirge, Vogtland, Thüringer Wald und Harz“ ist der Wintersport überlebenswichtig! Ein nicht unerheblicher Teil der einheimischen Bevölkerung ist direkt oder indirekt mit dem Wintertourismus wirtschaftlich verbunden.

Leider werden die mitteldeutschen Gebirge oftmals nur als Wintersportgebiete wahrgenommen – entsprechend fallen auch die Besucherzahlen aus. Im Vergleich zur Wintersaison herrscht in den Sommermonaten eine Art “Tourismusflaute“!

Ein gezieltes Förderprogramm, welches die Mittelgebirgsregionen für den ganzjährigen Tourismus attraktiver macht, könnte der “Sommerstille“ Abhilfe schaffen. Unsere Nachbarn in der Alpenregion, genauer in der Steiermark und in Kärnten, zeigen wie es geht. Unter den Dachmarken “Steiermark – Das grüne Herz Österreichs“ (eingeführt 1972) und “Kärnten – Lust am Leben“ (eingeführt 2011) wurden ganzjährige gemeindeübergreifende Tourismuskonzepte entwickelt. Durch die Bündelung gelang es der Steiermark und Kärnten sich international konkurrenzfähig zu machen.

In Mitteldeutschland sollten wir einen ähnlichen Weg einschlagen! Die Gründung einer touristischen Dachmarke “Mitteldeutschland - …“ ist unabdingbar, um im internationalen Wettbewerb ganzjährig mithalten zu können!“

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