Zeitgeist-Protagonisten bestimmen die Deutung der friedlichen Revolution

"Die diesjährigen Leipziger Feierlichkeiten waren an Beliebigkeit und Verwässerung kaum zu übertreffen", meint der AfD-Kreisvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Siegbert Droese.

Droese weiter: "Die AfD Leipzig lehnt es ab, den Tag der friedlichen Revolution in seiner historischen Einmaligkeit mit tagespolitischen Themen zu vermischen. Es verbietet sich geradezu, das Aufstehen von hunderttausenden Menschen in Leipzig und Mitteldeutschland gegen die SED-Diktatur auch nur im Ansatz mit rot-grüner Ideologie zu vermengen.

Weder die illegalen Aktivitäten im Hambacher Forst, noch die Feierlichkeiten zu ´100 Jahre Frauenwahlrecht´ haben einen Bezug zur friedlichen Revolution von ´89. Zumal es zu DDR-Zeiten bekanntermaßen um Frauenrechte besser gestellt war, als seinerzeit im Westen Deutschlands.

Was die Leute einst auf die Straße trieb, waren die fehlende Demokratie, totalitäre Bevormundung und der Stasi-Unrechtsstaat. Alles samt Themen, denen man sich auch heute noch stellen kann und muss - wenn man denn will.

Den Machern des ´Lichtfestes´ waren offensichtlich die aktuellen Probleme in Sachen Meinungs- und Pressefreiheit sowie die zunehmende Unzufriedenheit in der Bevölkerung mit der Politik nicht wichtig genug.
Es zeigte sich am vergangenen Dienstag einmal mehr, dass die Deutungshoheit über ´89 in dieser Stadt schon lange links-grüne Akteure übernommen haben, welche die Geschichte in ihrem Sinne und ohne echten historischen Bezug instrumentalisieren."

Pressekontakt:

Christian Kriegel

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