Zentrale Unterbringung von Flüchtlingen

Heinz-Christian Strache sprach kürzlich in einem Interview mit
dem ORF davon, Flüchtlinge in Kasernen unterzubringen. Auch
eine Ausgangssperre für Flüchtlinge am Abend und in der Nacht
hielt er für denkbar. Weiter sagte er: "Es braucht Ordnung, so
lange es ein offenes Asylverfahren gibt“. Dazu erklärt das Mitglied des Deutschen Bundestages und des Arbeitskreises
Europa der AfD-Bundestagsfraktion, Siegbert Droese:

„Es ergeben sich durch die angedachte zentrale Unterbringung
bessere Möglichkeiten, Asylverfahren rascher abzuwickeln, um
letztlich auch geordneter abschieben zu können. Die bekannten
Probleme in Bezug auf die Unauffindbarkeit von ,plötzlich
verschwundenen‘ Asylbedürftigen würden damit auf ein deutlich
geringeres Maß begrenzt.
Eine Ausgangsregelung – wie vom österreichischen Vizekanzler
angestoßen – der zufolge man zu einer gewissen Abendstunde
wieder in einer Einrichtung zu sein hat, wäre in diesem Zusammenhang eine durchaus praktikable Maßnahme, solange
das Asylverfahren in Bearbeitung ist. Was jahrzehntelang für
Wehrdienstleistende bei der Bundeswehr galt – Unterbringung in
Kasernen und Ausgangsregeln – kann auch von Asylsuchenden
erwartet werden. Ich bin der Auffassung, dass es Asylbewerbern
durchaus zuzumuten ist, sich für eine begrenzte Zeit an die vom
Gastland vorgegebenen Ausgangsregeln zu halten.
Voraussetzung wäre dabei natürlich, dass die Behörden die
Verfahren durch aufgestocktes Personal erheblich beschleunigen und bei Ablehnung sofort und
konsequent abschieben.“

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